Technologie & Business

Herausforderung Kundenkontakt

Selten war die Automobilbranche so im Wandel, und damit der bestehende Kundenkontakt, wie in der heutigen Zeit. Es gibt von allen Seiten Einflüsse, die bis vor ein paar Jahren noch nicht einmal gedacht werden konnten. Wenn man den, auf der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine basierenden, Mangel an Autoteilen einmal völlig außer Acht lässt, stellt man fest, dass es durchaus zukunftsweisende Veränderungen gibt. Wobei der Teilemangel ebenfalls für neues Denken sorgt. Das soll hier aber nicht bearbeitet werden.

Während die einen noch über die perfekte Antriebskraft für Automobile diskutieren, streben andere schon weiter. Nicht nur E-Mobilität, auch Entwicklungen wie selbstfahrende Autos, Vernetzung und neue Mobilitätsangebote wie Carsharing sind keine Zukunftsmusik mehr. Sie verändern schon jetzt die Spielregeln und öffnen das Feld für neue, bisher unbekannte Wettbewerber, wie Tesla, Lynk oder Aiways.

Die Zukunft des Automobils ist jetzt

Die Automobilzulieferindustrie findet im Bereich des assistierten und autonomen Fahrens zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten. Der Markt für Komponenten wie Steuereinheiten, Kameras, Sensoren sowie Lidar- und Radarsysteme wird von derzeit 8-12 Milliarden auf bis zu 80 Milliarden US-Dollar wachsen. Das Potential ist da. Der Märkte dafür bauen sich immer weiter aus.

Für die Automobilindustrie ist dieser Impakt der neuen Märkte von großer Bedeutung. Sie müssen in Zukunft ihr Augenmerk nicht mehr nur auf den immer schwerer werdenden Verkauf der Fahrzeuge legen, sondern auch über die nachträgliche Freischaltung von Features in den Automobilen nachdenken. Das kann eine weitere wichtige Einnahmequelle werden, muss aber wohl überlegt und geplant sein.

Kundenkontakt steht im Mittelpunkt

Die neuen Wege führen die Fahrzeughersteller weg von der reinen Produktion der Automobile, hin zu Mobilitätsdienstleistern zum „Anfassen“. Sie wollen nun selbst die Schnittstelle zum Kunden bedienen, so, wie es die neuen Marken auf dem deutschen Markt bereits machen.

Bei dieser Veränderung müssen zunächst Händler und Kunden mitgenommen werden. Es muss eine Möglichkeit geschaffen werden, mit den Industrieunternehmen im Austausch zu bleiben. Dabei handelt es sich um Erstkontakte, Beschwerden, Engpässe und auch mal Lob. Je individueller und schneller der Kontakt funktioniert, desto mehr können die Unternehmen auch in kommender Zeit punkten.

„Faszination Kundenkontakt“ aus Sicht von Industrieunternehmen

Endkunden erwarten mittlerweile überall einen Service, den sie aus dem E-Commerce kennen. Produkte sollen individuell zusammenstellbar und via Click&Drop über einen Warenkorb zu ihnen nach Hause bestellbar sein. Wenn es zu Problemen kommt, braucht es einen zuvorkommenden und verlässlichen Kundenservice, der bestenfalls rund um die Uhr über verschiedene Kanäle ansprechbar ist.

Das stellt Industrieunternehmen vor radikale Umstellungen. Bisher wurden diese Ansprüche von den Händlern vor Ort übernommen. Geht der Kontakt jetzt direkt über die Herstellerwebsite, gibt es den Puffer „Händler“ nicht mehr so, wie er bisher fungiert hat.

Im Vergleich zum zweistufigen Vertriebssystem, das die Branche bis dato geprägt hat, müssen die Endkunden jetzt direkt gemanagt werden. Das bedeutet nicht nur eine prozessuale Umstellung, sondern erfordert auch ein gewisses Geschick, die kulturelle Einstellung im Unternehmen komplett auf den Kopf zu stellen.

Der Kundenservice ist so gefragt wie nie

Ein Kundenservice, der bisher vor allem auf das B2B-Geschäft ausgerichtet war, und kaum bis gar nichts mit Endkunden zu tun hatte, wird jetzt in die Situation versetzt, kundenorientiert zu denken, zu handeln und zu kommunizieren. Dafür braucht es Schulungen, psychologisches Wissen und Gefühl, sowie Erfahrung im Umgang mit den Sorgen und Nöten von Endkunden.

Das Know-How ist unter Umständen bei den betreffenden Abteilungen nicht vorhanden oder nur schwer einzubringen. Bestenfalls bringt jedoch die gewählte Software für den Kundenkontakt das Wissen schon mit und muss nicht erst mühsam mit einem anderen Tool erarbeitet werden.

Das Tool, das direkt mit dem Wissen rund um Kundenorientierung ausgestattet ist, sollte so weit wie möglich automatisiert mit den Endkunden kommunizieren können – und zwar so, dass sich diese absolut verstanden und fair behandelt fühlen.

Kundenservice leicht gemacht

Oft beginnt das Gefühl schon bei der ersten Nachricht, die abgeschickt wurde. Mit der Rückantwort, dass sie bei den Unternehmen angekommen ist, fühlen sich Endkunden schon einmal sicher und ernst genommen.
Die Personen aus dem Kundenservice wurden an diesem Punkt jedoch noch nicht einmal aktiv. Der Vorgang wurde automatisch aus dem System heraus gesteuert. Er geht sogar noch darüber hinaus und ordnet die Anfrage der Kunden einer passenden Abteilung und Ansprechperson zu.

Wenn die Recherche zu einem Problem einmal länger dauert, sollte die Software in der Lage sein, daran zu erinnern, den Endkunden eine Zwischennachricht zu schicken. Das Gefühl, nicht vergessen worden zu sein, ist maßgeblich für ein positives Kundenerlebnis – und kostet der Ansprechperson im Kundenkontakt mit dem passenden Tool nur ein paar Sekunden.

Beim Antworten auf die Anliegen der Personen, muss das Rad nicht jedes Mal neu erfunden werden. Es genügt, wenn man darauf achtet, dass die unterstützende Software bereits evaluierte Textbausteine mitbringt. Somit entfällt der Vorgang, jedes Mal neu Formulierungen zu erdenken. Ein Klick, den Text vielleicht etwas an die Situation anpassen und der Endkunde merkt, dass seine Anfrage professionell bearbeitet wurde.

Mit vorbereitetem Know-How bei der Umstellung punkten

Der Sprung vom B2B-Kontakt zum B2C-Kontakt erfordert bei Industrieunternehmen einige Vorbereitung und zuweilen viel Mut. Mit einer Kundenservice Software, wie wir von targenio sie bieten, sind die Unternehmen auf jeden Fall seitens der Toolauswahl bestens für den Umstieg gerüstet. targenio bietet die oben genannten Elemente standardmäßig und bietet darüber hinaus zahlreiche weitere Features, die individuell angepasst werden können.

Neugierig? Jetzt den Kontakt zu uns herstellen.

Fünf Ideen für das Feedbackmanagement in der Zukunft der Airlines

Kunden zufriedenzustellen und diese Zufriedenheit zu halten, ist ausschlaggebend für die Zukunft von Airlines. Diese Kunden haben Stimmen, die nicht nur beim Businesswachstum und bei der Performance helfen. Sie sind auch für zukünftige Entwicklungen von Nöten. Das ist möglich beim Erstellen von innovativen Produkten sowie neuen Serviceangeboten, um die Kunden als Stammkunden zu halten. Dafür sollten ihre Beschwerden und Reklamationen mit einem guten Feedbackmanagement dringend ernst genommen werden.

Unzufriedenheit ist der Faktor für schlechte Werbung

Unzufriedenheit ist in der Regel eine Realität in der Airline-Branche. Ein Misserfolg bei der Erbringung der Dienstleistung führt häufig zu Unzufriedenheit und Beschwerden. Sie schlagen sich in negativer Mundpropaganda, Beschwerden und Kundenabwanderung nieder.

Diese Unzufriedenheit entsteht dann, wenn Kunden unkomfortable Erlebnisse vor, während oder nach dem Flug haben. Wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden, kommt es aufgrund der Diskrepanz zwischen der Erwartung und der wahrgenommenen Leistung zu Enttäuschung der Fluggäste.  Das passiert beispielsweise, wenn sie ihr Gepäck nicht bekommen und dadurch Stress entsteht, sie lange in einer Warteschlange stehen, ihnen eine bestimmte Leistung entgeht, oder sie den (Anschluss-)Flieger verpassen. Diese Ereignisse erzeugen meist Desorientierung, die mittels sofortiger Antworten auf ihre Fragen gelöst werden kann. Die Gäste fühlen sich so wieder informiert und können eigenverantwortlicher handeln.

Gutes Feedbackmanagement führt zu Zufriedenheit

Diese guten Gefühle können Airlines mit einem guten Beschwerdemanagement unterstützen. Wenn sie die Beschwerden niedrig halten, steigt automatisch das Prestige der Airline. Verschiedene Studien bestätigen, dass ein positiver Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit der Kunden von Fluggesellschaften und der Markentreue beziehungsweise der Verhaltensintention besteht.

Sollte es doch einmal zur Beschwerde kommen, gibt es Möglichkeiten, die Fluggäste dennoch zufriedenzustellen. Im besten Fall sind sie sogar begeistert von der Leistung. Sie geben daher gerne mehr Geld für den Service aus, als es unzufriedene Gäste machen würden.

Um die Zufriedenheit, und vielleicht auch die Begeisterung, zu erlangen, gibt es fünf Gedanken, die Airlines anwenden können:

Proaktive Ansprache

Eine Airline kann sich mittels proaktiver Ansprache leicht von anderen Unternehmen abheben. Das fängt bei ganz einfachen Dingen an, wie durch Umfragen, Befragungen nach einem Flug oder gezielten Kundenbefragungen. Indem die Airline aktiv das Feedback ihrer Kunden sucht, zeigt sie Engagement und den Willen, ihre Leistungen kontinuierlich zu verbessern.

Noch charmanter wird eine Airline, wenn sie ihre Kunden gezielt, beispielsweise über eine App, anspricht, sobald es zu Problemen in deren Flugverlauf kommt. Das können Verspätungen sein, aber auch lange Wartezeiten oder unvorhergesehene Ereignisse.

Individualisierte Lösungen

Bei diesen Problemen, oder aufkommenden Beschwerden, kann eine Airline durch individuelle Lösungen den gravierenden Unterschied machen. Statt auf standardisierte Antworten zurückzugreifen, kann die Airline sich bemühen, auf die spezifischen Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden einzugehen und maßgeschneiderte Lösungen zu finden. Wenn diese Kommunikation dennoch automatisiert mit Machine Learningauch bekannt als KI –, und damit reaktionsschnell stattfindet, ist das die Königsklasse im Beschwerdemanagement.

Effektive Eskalationsverfahren

Um eine angemessene Lösung für das jeweilige Problem zu finden, ist es wichtig, dass es gut strukturierte und effektive Eskalationsverfahren gibt, die Kundenbeschwerden oder -anliegen schnell und zielgerichtet an die richtigen Stellen weiterleiten. Ein effizientes und automatisiertes Eskalationssystem kann dazu beitragen, dass Kundenprobleme schneller gelöst werden und das Vertrauen der Kunden in den Kundenservice stärken.

Offene Kommunikation

Eine Airline kann sich durch eine offene und transparente Kommunikation auszeichnen. Dies bedeutet, dass sie den Kunden regelmäßige Updates über den Status ihrer Rückmeldungen gibt und transparent über die ergriffenen Maßnahmen und Verbesserungen berichtet. Das kann ebenfalls automatisiert ablaufen, indem nach einer bestimmten Zeit entsprechende Nachrichten an die Fluggäste geschickt werden. Offene Kommunikation schafft Vertrauen und zeigt den Kunden, dass ihre Stimme gehört und verstanden wird.

Einsatz von Technologie

Die Integration von fortschrittlichen Technologien wie künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen kann eine Airline dabei unterstützen, das Feedbackmanagement zu differenzieren. Durch den Einsatz von intelligenten Analysetools können große Datenmengen analysiert werden, um wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen und Trends im Kundenfeedback zu identifizieren.
Damit lässt sich auch in Echtzeit das Feedback an die Kunden zurückspielen, die sich sofort bei der Airline aufgehoben fühlen.

Kontinuierliche Verbesserung

Eine Airline differenziert sich, indem sie kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Produkte, Dienstleistungen und des Kundenerlebnisses arbeitet. Durch das Anhören und Umsetzen des Feedbacks der Kunden zeigt die Airline, dass sie bestrebt ist, ihre Leistungen stetig zu optimieren und den Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.

Serviceleistungen, Airlines auf der Startbahn glänzen lassen

Zu den Faktoren, die die wahrgenommene Serviceleistung beeinflussen, gehören Verspätungen, Gepäckmanagement und Kundenservice. Einfühlungsvermögen und Zuverlässigkeit haben dabei den größten Einfluss auf die wahrgenommene Zufriedenheit der Fluggäste. Diese kann mit automatisierten, strukturierten und durch KI-unterstützten Abläufen wesentlich verbessert werden.

Gerade im Bereich KI passiert derzeit ein wesentlicher Sprung. Bei targenio etablieren wir im Augenblick einen persönlichen Assistenten, der in Echtzeit auf die persönlichen Bedürfnisse der Kunden eingehen und ihnen weiterhelfen kann. Damit sind die Unternehmen sehr nah an ihren Kunden, die ihre Erwartungen erfüllt sehen, und können trotzdem Zeit sparen.

Indem eine Airline diese neuen Ansätze in ihr Feedbackmanagement integriert, hebt sie sich von anderen ab und schafft eine positive Wahrnehmung bei ihren Kunden. Bestenfalls werden diese zu Fans der Airline und zeigen die Beliebtheit über persönliche Bewertung oder Empfehlung offen.

Für Unternehmen kann das nur ein Gewinn sein, denn diese Form des Marketings ist die günstigste und ehrlichste Form, die man erhalten kann.

Quellen:

Voice of Airline Passenger: A Text Mining Approach to Understand Customer Satisfaction.

Complaint Handling in the Airline Industry: The Way to Enhance Customer Loyalty

Aftermarket 4.0 – mit dem passenden Mindset die Veränderungen auffangen

 

Der Aftermarket ist, trotz des eng bleibenden Marktes, im Umbruch. Die Coronakrise hat den Trend zur Digitalisierung beschleunigt. Während der Corona-Pandemie haben viele Kunden weniger Autos bewegt und gebraucht, was zu einer Stärkung der älteren Fahrzeugsegmente und des Aftermarkts führt. Diese Stärkung ist auch darauf zurückzuführen, dass Kunden neue Investitionen in Autos scheuen. Das bedeutet in der Werkstattumgebung mehr Arbeit bei weniger Mitarbeitenden.

Ein weiterer Punkt ist die fortschreitende Innovation in KI-getriebenen Prozessen. Sie fungiert nahezu wie ein Booster, der nicht mehr aufzuhalten ist. Infolgedessen müssen Unternehmen agiler sein und die Transformation wollen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

PKW-Fahrer schalten mehr auf digitale Angebote

PKW-Fahrer finden digitale Angebote immer attraktiver. Sie informieren sich vor dem Besuch bei Freunden, Automobilzeitschriften, Fernsehen, Radio und dem Internet. Nur noch 41% haben den ersten Kontakt zum Unternehmen erst direkt vor Ort.
Laut Prof. Dr. Benedikt Maier, stellvertretender Direktor des IfA an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, Autor von Digitalstudie „Autohäuser im Wechselspiel zwischen online und offline“ brauchen Kunden mittlerweile insgesamt 16 Kundenkontaktpunkte, von denen neun dem Sales- und sieben dem Werkstattprozess zuzuordnen sind.


Selbst während des Werkstattbesuchs sind die Fahrer mit Recherchen zum Unternehmen im Internet beschäftigt. Es werden Fragen gestellt, ob man die Reparatur vielleicht selbst machen kann, was es kostet und ob zu viel bezahlt wird.

Das bedeutet eine stärkere Digitalkompetenz auf Seiten der Servicebetriebe und deren Teilezulieferern, kombiniert mit einem starken stationären Auftritt. Nur, wer diese Fragen als Profi auch online sofort beantworten kann, gibt den Kunden die Sicherheit, sich für den richtigen Ansprechpartner entschieden zu haben.

Als Unternehmen auf die Autobahn des Wandels fahren

Eine Studie von BBE Automotive und IFH Köln im Oktober 2020 zeigt, dass nur 18% der (Vertrags-)Werkstätten Pläne für ein neues Geschäftsmodell hatten. Dabei gibt es noch viel mehr zu bedenken und anzufangen. Zum Beispiel wünschen sich 51% aller PKW-Fahrer einen mobilen Reifenwechsel für sich zu Hause. Und 46% freuen sich über mobile Werkstattmitarbeiter, die das Fahrzeug zu Hause reparieren. Auch eine Flat für Serviceleistungen im Sinne von Netflix wäre denkbar für 72% der Fahrer.

Das führt zu einem ganz anderen gedanklichen Ansatz in Bezug auf Kunden, als das noch vor ein paar Jahren der Fall war. Die Ansprüche werden agiler und individueller.

Hinzu kommt, dass Betriebe, die in den letzten Jahren nur mit Mühe über die Runden gekommen sind, sich jetzt kaum noch retten können. Das betrifft sowohl Vertrags- als auch freie Werkstätten. Für 2030 ist absehbar, dass je nach Szenario knapp 26.000 bis 64.000 Handelsunternehmen wegfallen. Um mitzuhalten, braucht es einen anderen Unternehmensansatz als bisher.

Chancen nutzen und an Tempo zulegen

Der Aftermarket 4.0 bietet mit seiner Digitalisierung im Kundenservice einige Chancen. Die wichtigsten haben wir hier zusammen getragen:

1.      Verbesserte Kundenkommunikation

Durch die Digitalisierung können Unternehmen effektive Kommunikationskanäle mit ihren Kunden aufbauen. Online-Chats, E-Mail, soziale Medien und mobile Apps ermöglichen einen schnellen und einfachen Austausch von Informationen, Fragen und Feedback. Dadurch können Unternehmen die Kundenzufriedenheit erhöhen und eine engere Bindung zu ihren Kunden aufbauen. Dabei gilt nicht nur der B2C-Bereich, sondern auch bezüglich der Unternehmensbeziehungen sind diese Punkte enorm wichtig.

2.      Personalisierung von Dienstleistungen

Mithilfe digitaler Technologien können Unternehmen personalisierte Dienstleistungen anbieten. Durch die Analyse von Kundendaten und Vorlieben können Unternehmen maßgeschneiderte Angebote und Empfehlungen machen, die den individuellen Bedürfnissen und Wünschen jedes Kunden entsprechen. Dies ermöglicht eine bessere Kundenbindung und steigert die Kundenzufriedenheit. In diesem Zusammenhang ist es auch möglich, herauszufinden, welche Kunden ein gesteigertes Interesse an der sofortigen Fahrtauglichkeit ihres Fahrzeugs haben und bei welchen ein Ersatzwagen mehr Sinn macht.

3.      Effizientere Prozesse

Die Digitalisierung ermöglicht die Automatisierung von Routineaufgaben und Prozessen im Kundenservice. Chatbots und KI-gestützte Systeme können häufig gestellte Fragen beantworten, Terminvereinbarungen durchführen und Probleme lösen, ohne dass ein menschlicher Mitarbeiter eingreifen muss. Dies führt zu einer effizienteren Nutzung von Ressourcen und einer schnelleren Bearbeitung von Kundenanfragen.

4.      Erweiterte Serviceangebote

Durch die Digitalisierung können Unternehmen ihre Serviceangebote erweitern und neue Geschäftsmodelle entwickeln. Zum Beispiel können mobile Apps den Kunden ermöglichen, ihre Fahrzeuginformationen und Wartungshistorie einzusehen, Termine zu vereinbaren und sogar bestimmte Wartungsarbeiten selbst durchzuführen. Unternehmen können auch zusätzliche Dienstleistungen wie Fahrzeugdiagnose, Fernwartung und mobile Reparaturen anbieten, um den Kundenservice zu verbessern und neue Einnahmequellen zu erschließen.

Das passende Mindset ist gefragt, um in die Zukunft zu fahren

Durch die Nutzung dieser Chancen können Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern, die Kundenzufriedenheit verbessern und langfristige Kundenbeziehungen aufbauen. Es ist wichtig, dass Teamleiter im Kundenservice das richtige Mindset haben, um die Potenziale der Digitalisierung zu erkennen und in ihre Strategien und Prozesse zu integrieren. Hierzu gehört, dass Unternehmen nah am Geschehen sind, offen und chancenorientiert agieren. Effiziente und digitalisierte Prozesse stützen die Transformation maßgeblich – intern und extern. Prozesse, die die Mitarbeiter jedoch nicht mittragen, scheitern auf ganzer Linie. Das bedeutet für Unternehmen, Überzeugungsarbeit zu leisten und die Digital- und Technikkompetenz behutsam aufzubauen sowie weiterzuentwickeln. Damit können sie auch in Zukunft die bestmöglichen Ergebnisse erzielen.

Quellen:

Aftermarket 4.0 BBE Automotive, IFH Köln, Köln, Oktober 2020
Kontaktbedarf kennen | Digitalstudie 2022 | Autohaus S. 48
Autohäuser im Wechselspiel zwischen online und offline | Prof. Dr. Benedikt Maier, ifa, TÜV Nord
Roland Berger, Kräfteverschiebung im KFZ-Aftermarket

Foto von drmakete lab auf Unsplash

Was bedeutet C.A.S.E. für die Zukunft im Aftermarket?

Im Aftermarket geht es darum, Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die über den Erstverkauf hinausgehen. Dabei ist es wichtig, dass Kunden bei Problemen oder Fragen schnell und effizient unterstützt werden. Genau hier setzt C.A.S.E. mit Zukunftsthemen an.

C.A.S.E. steht für Connected, Autonomous, Shared und Electric – das sind die vier großen Trends, die derzeit den Automobilmarkt verändern. Ziel des C.A.S.E. ist es, diese Trends zu nutzen, um den Kunden ein nahtloses und personalisiertes Aftermarket-Erlebnis zu bieten. Dies stellt sowohl die Werkstätten als auch die Automobilhersteller vor große Herausforderungen. Mit einer frühzeitigen Vorbereitung und einer klaren Strategie können diese Herausforderungen jedoch gemeistert und dem Kunden ein einwandfreies und personalisiertes Aftersales-Erlebnis geboten werden.

C.A.S.E. im Aftermarket – vier große Trends, die den Automobilmarkt verändern

Diese vier Eckpfeiler, aus denen C.A.S.E. besteht, werden die Zukunft in der Automobilbranche maßgeblich verändern.

Connected

Durch die Vernetzung von Fahrzeugen und Werkstätten können Kunden direkt auf Informationen zu ihrem Fahrzeug zugreifen. Bisher sind die Hinweise für Werkstatttermine auf bestimmte Parameter festgelegt. In der Zukunft könnte ein Fahrzeug von sich aus merken, wann es Zeit für einen Werkstatttermin ist und dem Fahrer zu gegebenem Zeitpunkt Bescheid geben. Währenddessen kann es der Werkstatt die nötigen Informationen zu schicken, um dieser die Möglichkeit zu geben, durch die Analyse von Daten mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und proaktiv zu handeln. Der Ablauf von Terminvergabe bis hin zur Zufriedenheitsbefragung kann mit einem digitalen Workflow individuell abgebildet werden.

Autonom

Immer mehr Fahrzeuge werden in der Lage sein, autonom zu fahren. Dies hat Auswirkungen auf den Aftermarket, denn die Wartung und Reparatur von autonomen Fahrzeugen wird sich von der Wartung und Reparatur herkömmlicher Fahrzeuge unterscheiden, gerade auch, wenn autonome Flotten entstehen. Zum Beispiel kann es nötig sein, dass ein Werkstattmitarbeiter eher mobil zu den jeweiligen Wägen unterwegs ist und die Fahrzeuge nicht mehr in der Werkstatt wartet oder repariert.

Wichtig kann ein mobiler Wartungsservice auch werden, wenn man das Projekt Vay in Hamburg betrachtet. Dort navigieren so genannte Teledriver Autos ferngesteuert durch die Straßen. Sie bringen die Fahrzeuge zum gewünschten Punkt und übernehmen diese wieder, wenn sie nicht gebraucht werden [https://www.hamburg-news.hamburg/innovation-wissenschaft/startup-vay-schickt-erstes-fahrerloses-auto-durch-hamburg]. In der Zeit, in der sie nicht gebraucht werden, können sie problemlos gewartet werden. Ein intelligentes Workflow Management vereint nicht nur alle gesammelten Daten, sondern bereitet sie so auf, dass die Planung durchdachter und zeitsparender geschieht.

Shared

Carsharing und andere Mobilitätsdienstleistungen, wie Sharing mit mehreren Personen, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Um eine schnelle und effiziente Unterstützung der Kunden zu gewährleisten, braucht es einen klugen Einsatz von Kundenservice Tools. Bekommt ein Kunde nach dem Buchen seines Wagens nicht das gewünschte Produkt, ist die Zufriedenheit schnell gefährdet. Von einem dreckigen Fahrzeug, über fehlende buchbare Features, bis hin zur Abwesenheit des gebuchten Wagens – die Probleme können mannigfaltig sein. Über digitale Ansprechpartner kann der Kunde seine Problematik ad hoc mitteilen und bekommt innerhalb kürzester Zeit Lösungen präsentieren, die den Kunden zum Self-Service befähigen.

Electric

Der Trend zur Elektrifizierung des Antriebsstrangs stellt die Werkstätten vor neue Herausforderungen. Elektrofahrzeuge sind im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen technisch zwar weniger komplex, sie erfordern jedoch eine andere Herangehensweise bei Wartung und Reparatur. Die Komponenten der IT-Systeme machen aus einem Fahrzeug eher einen fahrenden Computer, der eine Vielzahl an Daten sammelt und verarbeitet. Diesen Veränderungen müssen auch Werkstätten Rechnung tragen und über das Know-how sowie die technischen Möglichkeiten verfügen, um Elektrofahrzeuge zu warten und zu reparieren. In den Werkstätten findet ein immenser Wandel in den Berufsfeldern statt. Die Entwicklung geht weg vom Schraubschlüssel, hin zur IT-Fachkraft, die mit vielen digitalen Aufgaben konfrontiert sein wird. Dabei sollten sie dennoch die Kenntnisse von Verbrennermotoren nicht vergessen, die nach wie vor ein großes Thema spielen werden.

Auch Automobilhersteller sind gefragt. Kunden müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Fahrzeuge jederzeit betriebsbereit sind und sie nicht aufgrund von Problemen mit dem Antriebssystem liegenbleiben. Hierbei ist es wichtig, dass die Automobilhersteller ihre Kundenserviceprozesse verbessern und schnelle Unterstützung bei Problemen anbieten können.

Beim Umgang mit C.A.S.E. im Aftermarket hilft schneller und kosteneffektiver Kundenservice

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kernthemen von C.A.S.E. im Aftermarket in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen, um Kunden ein nahtloses und individuelles Erlebnis zu bieten. Eine geeignete Softwarelösung, wie targenio AFTERMARKET, ist für einen schnellen und kosteneffektiven Kundenservice seitens der Hersteller dabei ein wesentlicher Baustein.

Melden sich Kunden mit einem Anliegen jedweder Art, haben sie häufig ein Problem, das sie zügig gelöst haben möchten. Diese Anliegen sind so vielfältig, wie die Szenarien, die wir mit den oben erklärten Eckpfeilern vorgestellt haben. Nur durch eine kooperative Zusammenarbeit mit den Herstellern können die Werkstätten sicherstellen, dass sie auf die sich ändernden Anforderungen des Marktes vorbereitet sind und ihren Kunden eine rasche und effiziente Dienstleistung bieten können.

Um diese Transformation im Aftermarket zu unterstützen, bieten wir mit unserem ausgeklügelten Workflow Management targenio AFTERMARKET ein Produkt, das den Kundenservice maßgeblich entlastet.

Für Fragen dazu stehen wir dir sehr gerne zur Verfügung.

Was hat der Reifenwechsel mit Engpassmanagement im Aftermarket zu tun?

Es ist wieder die Zeit, in der viele Autobesitzer ihr treues Gefährt in die Werkstatt bringen und von Winter- auf Sommerreifen umrüsten lassen. Das macht auch Sinn, denn ein Sommerreifen ist verbrauchssparend und für sommerliche Bedingungen optimiert. In dem Zug lassen einige ihr Auto gleich einer Inspektion unterziehen. Doch was machen, wenn während der Inspektion auffällt, dass ein Wagen nicht mehr fahrtauglich ist und ein Verschleißteil ausgetauscht werden muss? Im schlimmsten Fall kann es zum Engpassmanagement im Aftermarket führen.

Ersatzteilbeschaffung als Teil des Aftermarkets

Spätestens beim Austausch des Verschleißteils befinden sich die Besitzer eines Autos im Bereich des Aftermarkets. Dieser Markt umfasst alle Waren und Dienstleistungen, die im Rahmen des Ersterwerbs benötigt werden. Im Fall von Automotive also alles, um einen Wagen zu warten, reparieren oder nachzurüsten.

In der Regel fällt dieser Bereich im Rahmen der Inspektion kaum auf, denn die Werkstätten haben die meisten Ersatzteile vorrätig. Allerdings gibt es durchaus Umstände, dass ein Ersatzteil nicht mehr auf Lager ist. Dann beginnen für die Werkstatt die Aftermarket-Anfragen beim Hersteller und das Hoffen, dass das Ersatzteil schnell verfügbar ist. Das ist vor allem wichtig, wenn es sich um ein Ersatzteil für den sicheren Fahrbetrieb handelt.

So mühsam war Aftermarket im Lauf der Zeit

Die Ersatzteilbestellung lief früher über Papierkataloge ab, die jedes Jahr erstellt, gedruckt und versendet wurden. Hier musste das Ersatzteil erst manuell aus dem Katalog herausgesucht und anschließend über ein Telefon bestellt werden. Später folgten die virtuellen Ersatzteilkataloge, die über Datenträger wie CD oder USB-Stick verbreitet wurden.

Gerade die Nachfragen, wo das Ersatzteil bleibt, oder ob die Beschaffung schneller geht, gestaltete sich sehr umständlich. Dabei war es nicht nur mit einem kurzen Anruf getan, denn nach dem Anruf mussten die jeweiligen Agents im eigenen Unternehmen herumfragen. Das fraß Zeit und Nerven, bis man die jeweilige Person erreichte, die weiterhelfen konnte. Von einer umständlichen Dokumentation, wenn es überhaupt eine gibt, ganz zu schweigen. Das machte den Aftermarketbereich starr und unflexibel.

Digitalisierung im Aftermarket

Mit der Zeit kamen digitale Ersatzteilkataloge auf, die die Suche erleichterten. Auch die Kommunikation zwischen Händler und Hersteller wurde schneller. Die Effizienz und Qualität der Dokumentation von Anliegen stieg en an. Mittlerweile haben sich alle daran gewöhnt, dass man in Echtzeit im System nachschauen kann, ob das entsprechende Produkt vorhanden ist oder nicht. Das ist so lange eine wunderbare Sache, wie die Produkte schnell bestellt und geliefert werden können.

Vorsicht, hier kommt der Engpass

Kommt es zum Engpass, steigen die Kommunikations- und Rechercheraten rasant an. Dann hilft nur noch effizientes Case-Management mit integrierter Workflow-Steuerung, um unkoordiniertes Kommunizieren, und vor allem eine hohe Wartedauer zu vermeiden. Mit einer passenden Plattform können solche Anfragen aus dem Bereich des Aftermarkets einfach und effizient bearbeitet werden.

Das basiert nicht nur auf der Möglichkeit, die Plattform an die jeweils genutzte Sprache anzupassen.
Die Engpassmanager bekommen einen transparenten Einblick in die Bearbeitung der Vorgänge und haben für die Recherche alle notwendigen Systeme angebunden. Alle Informationen sind in targenio AFTERMARKET auf einen Blick sichtbar und dokumentiert. Diese Lösungen reduzieren Kosten und Aufwände, bei gleichzeitiger Erhöhung der Servicequalität.

Allzeit pannenfreie Fahrt

Was bedeutet das für den Händler, der gerade einen Wagen zum Reifenwechsel und zur Inspektion in der Werkstatt hat, und nun ein Teil braucht, für das ein Engpass besteht? Auf jeden Fall eine kürzere Wartezeit, trotz Engpass in der Teilebeschaffung. Er hat beim Blick in das System immer eine Rückmeldung, wo seine Anfrage gerade ist und kann abschätzen, wie lange die Bearbeitung vermutlich noch dauern wird. Das macht den Reifenwechsel zu einer schnellen und sicheren Angelegenheit, auch, wenn es mal wieder ein bisschen länger dauert – aber nur ein bisschen. Das begeistert den Händler, und seinen Kunden, der unbedingt wieder sicher auf die Straße möchte.

Aftermarket auf einen Blick

Mit dem Wort Aftermarket beschreibt man den Markt für Zubehör, Ersatzteile, Zusatzleistungen oder -geräte aus den Bereichen von Konsumgütern, wie Autos, oder Investitionsgütern, wie Maschinen. Hier spricht man also von einem „Markt nach dem Markt“, wenn der eigentliche Kauf bereits getätigt wurde. Daher wird der Aftermarket auch als Sekundärmarkt bezeichnet.

Mit ChatGPT den digitalen Kundenservice von morgen gestalten

Seit letztem Jahr geht ein Raunen durch die IT-Welt. Dieses basiert auf dem Erscheinen von generativen großen KI-Systemen mit der Synthese von Text, Bild, Klang, Programmiercode und Sprache im Monatstakt. Einen Beleg dafür liefert der aktuelle AI Index 2023. Der Bericht ist eine unabhängige Quelle, bestehend aus einem interdisziplinären Team aus Wirtschaft und Forschung, zum Stand der internationalen KI-Entwicklung in Industrie und Forschung. Er richtet sich maßgeblich an Führungskräfte, um Entscheidungen zu unterstützen. Dieser Bericht hat natürlich Folgen für den Kundenservice und das Beschwerdemanagement in unterschiedlichsten Branchen.

Jetzt heißt es anschnallen und losfahren

Die momentane KI-Technik hat Potenzial von disruptiver Veränderung. Das bereitet einigen Branchen Sorgen. Doch wo eine Verdrängung stattfindet, dort entstehen ebenso viele neue Möglichkeiten. Gerade für Unternehmen, die KI einsetzen, bedeutet das einen enormen Schub in puncto Kostensenkung und Umsatzsteigerung. Der wirtschaftliche Vorteil ist unbestritten, weshalb sich ein Durchstarten mit Foundation Models[1] mehr als empfiehlt.

Gerade für Unternehmen, die sich mit dem Beschwerdemanagement befassen, kann die Unterstützung via KI enorme Erleichterung bringen. Als Kommunikationsmittel mit einem Sprachverständnis auf menschlichem Niveau, unterstützen beispielsweise Systeme wie ChatGPT die Vorgänge zwischen Kunde und Unternehmen. In Bezug auf targenio betrifft das nicht nur die Kategorisierung, die über künstliche Intelligenz strukturiert werden kann.

Generative KI-Systemen können im Kundenservice noch viel mehr gestalten. Die folgenden Punkte sind ein Ausblick auf den Kundenservice der Zukunft.

Digitaler Zwilling der Customer Journey

Wem ist es nicht schon passiert? Man ist am Flughafen und muss einchecken. Auf dem Weg dorthin ist einem aber noch nicht klar, dass die Schlange unendlich lang sein wird. Also steht man irgendwann unweigerlich an – und sich gleichzeitig die Beine in den Bauch, während die Laune sinkt.

Über einen digitalen Zwilling[2] können beispielsweise von den Airlines Services bereitgestellt werden, die den Fluggast während seiner Reise begleiten. Ein Tool wie ChatGPT dient dann dem digitalen Zwilling als Konversationsassistent, der dem Fluggast Hinweise zum Vorgang gibt. So kann ein Kunde nachfragen, wie gerade die Lage an der Anmeldeschlange ist. Daraufhin empfiehlt die Chat-KI als Kommunikator in Echtzeit, sich vorher noch in Ruhe einen Kaffee zu gönnen, da die Wartedauer noch zu lang ist.
Die im System liegende künstliche Intelligenz kann zum Beispiel proaktiv einen Gutschein ausgeben, wenn es merkt, dass der gebuchte Flug Verspätung hat – und die Einstellung gewährleistet ist, dass es diesen Gutschein ausstellen darf. Die Laune des Fluggastes bleibt dabei anhaltend zufrieden, denn er wird durchgängig informiert und bei potenziellem Schaden schon zu Beginn entschädigt.

Natürlich sollten vorher essentielle Fragen geklärt werden. Wie soll so ein Tool wie ChatGPT die Unterhaltung führen? Proaktiv oder auf Anfrage? Welche Daten braucht das System für solch eine Konversation? Das ist alles zum einen Sache des Maschine Learnings (ML) und zum anderen eine Frage, die vorab von Unternehmen geklärt werden sollte.

Konversation in Echtzeit

Das Erleben eines Fluggastes ist unter Umständen sehr emotional. Das transportiert dieser entsprechend in der Beschwerdenachricht an das Flugunternehmen. Dabei ist es gar nicht so einfach, die Essenz der Nachricht herauszufiltern und sie für ein passendes Feedback strukturiert zu erfassen.

ChatGPT kann in dem Fall als eine Schnittstelle zwischen Gast und Case Management fungieren. Es kümmert sich ernsthaft auf emotionaler Basis als erster Ansprechpartner um die Anliegen des Gastes. War bisher ein Formular für Beschwerden gefragt, dass von den Kunden eine klare und detaillierte Eingabe erforderte, ist es jetzt möglich, die KI vorzuschalten. In einem lockeren, schriftlichen Gespräch erfährt ChatGPT alle notwendigen Informationen für die klare Weiterverarbeitung der Anfrage.

Darüber hinaus kann eine künstliche Intelligenz bei faktenbasierten Anfragen direkt die Antwort liefern, ohne die Anfrage an einen Agent weiterzuleiten. Ein Beispiel dafür ist die Verspätung eines Flugs. Diese Daten existieren bereits. Fragt nun ein Fluggast, wo sein Flieger bleibt, weiß die künstliche Intelligenz, woran es liegt, und kann gezielt eine Antwort liefern. Dadurch erhält der Kunde nicht nur eine passende Antwort, sie ist auch mit weniger Wartezeit verbunden.

Bei unklaren Anfragen, die von der KI nicht beantwortet werden können, leitet sie die Information aufbereitet an den Agent weiter, um diesem die folgende Arbeit weitestgehend zu erleichtern.

Einer, der zu mir passt

Zudem ist es sogar möglich, als Gast eine eigene Datenmappe zu besitzen, die alle Informationen zu sich selbst, den Flugdaten und Personenaufkommen, Wartezeiten oder Daten zum Flughafen, bereit hält. Das ermächtigt den Fluggast zu selbst bestimmten Entscheidungen und zur Teilhabe am Vorgehen in Echtzeit. Dieser ist dadurch den Unternehmen nicht ausgeliefert, sondern stets Herr über die eigene Entscheidungsgewalt.

Nicht zu vergessen, dass eine KI dem Fluggast aufgrund der Informationen in der Datenmappe den passenden Agent zuteilen kann. Die Basis dafür kann das Harvard-Konzept[3] sein. Somit gelingt die Kommunikation wesentlich einfacher. Denn der Fluggast fühlt sich, je nach emotionaler Lage, stets verstanden und ernstgenommen. Das hinterlässt das Gefühl von Sicherheit, auch wenn mal etwas schief gegangen ist.

Viele Optionen und noch mehr

Der Kundenservice kann von den Möglichkeiten, die KI-Systeme bieten, nur profitieren. Gerade das positive Beschwerdemanagement ist effizienter und leichter zu gestalten – für alle, die an so einem Prozess beteiligt sind.

Wenn ein Unternehmen jetzt mit auf den Zug aufspringt, ist es laut AI Index 2023 definitiv Vorreiter, handelt aber auch im Sinne der eigenen Kunden. Aus unserer Sicht wird die Verknüpfung von Service mit künstlicher Intelligenz der Kundenservice von morgen sein.

Aus unseren praktischen Erfahrungen haben wir gelernt, dass man verschiedene KI-Methoden mit regelbasierten Logiken kombinieren sollte, um spezifische Anforderungen zielgenau zu erfüllen. Für mehr Informationen, oder dem Wunsch, den digitalen Kundenservice auf ein neues Level zu heben, stehen wir sehr gerne zur Verfügung.


[1] Foundation Model ist ein Begriff, den die Forschenden der Stanford Universität geprägt haben. Dieser meint große Sprachmodelle (LLM) und KI-Modelle mit multimodalen Fähigkeiten, wie ChatGPT, Stable Diffusuin, Whisper und DALL-E 2.

[2] Digitale Zwillinge sind unter anderem Dienste, die alle relevanten Informationen und Dienste mittels einer einheitlichen Schnittstelle zur Verfügung stellen.

[3] Das Harvard-Konzept verfolgt die Strategie des sachbezogenen Verhandelns. Streitfragen sollen nach Bedeutung und Sachgehalt entschieden werden, statt zu feilschen. Daraus resultiert eine beidseitig einvernehmliche, konstruktive Einigung.

Worauf muss mein Unternehmen bei einem Backup achten?

Spätestens am heutigen World Backup Day sollten Unternehmen sich die Frage stellen: Wie sichert mein Unternehmen seine Daten? Die Frage ist sehr wichtig, da es sich hier um notwendige Daten handelt, deren Verlust unter Umständen einem Unternehmen die Existenz kosten kann. Dabei kann dieser Vorgang durch kleinste Fehler oder durch Umwelteinflüsse recht schnell passieren. Deswegen sind Backups, Restores und weitere Sicherungsmaßnahmen absoluter Standard. Wir erklären, wie wir mit unserer Datensicherung umgehen.

Daten kopieren und fertig?

Datenverluste sind wesentlich verbreiteter, als man im ersten Augenblick glauben mag. Ein Fehler oder technisches Versagen passiert oft nebenbei und könnte alle wichtigen Daten im Unternehmen zerstören. Die Probleme reichen von Löschen, über Verlust des Datenträgers, bis zum Einfangen einer Malware, die alle Daten unzugänglich macht.

Ein Backup ist eine zweite Kopie von wichtigen Daten, wie Korrespondenzen, Images, Videos und anderen Datensätzen, um zu verhindern, dass diese verloren gehen. Dazu werden sie auf einem externen Datenträger verwahrt.

Eine Datensicherung ist schnell gemacht. Man muss die Daten auf einen Datenträger kopieren, fertig. Oder? Tendenziell ja, aber nicht ganz. Wer sicher gehen möchte, dass die Daten auch bei regionalen Unglücken, wie Serverbrand oder Hochwasser, nicht verloren gehen, sollte noch mehr beachten. 

Was muss mein Unternehmen bei einem Backup beachten?

Der erste relevante Schritt ist in Unternehmen seit Jahren etabliert. Alle Daten sind nicht mehr auf dem dauerhaft verwendeten Datenträger, sondern befinden sich gesammelt auf einem externen Gerät. Die physische Sicherung ist zwar gut, allerdings können diese Datenträger bei Umwelteinflüssen zur gleichen Zeit kaputt gehen, wie das Ursprungsgerät, wenn sie sich am gleichen Ort befinden. Das betrifft zum Beispiel Server, die inhouse gestellt und gewartet werden.

Die örtliche Trennung zwischen Arbeitsort und Backup Speicherplatz ist daher sehr ratsam. Die zukunftssichere Alternative ist die Aufbewahrung des Backups in einer Cloud. Dort sind die Daten jederzeit und überall verfügbar. targenio setzt bei der Datensicherung auf die Lösungen von Microsoft Azure.

Microsoft Azure als Lösung für ein Backup

Das Azure Backup ist ein Cloud-basierter Backup-Service, der es Nutzern ermöglicht, ihre virtuellen Maschinen (VMs), Anwendungen, Dateien und Ordner zu sichern. Die Nutzer können geplante Backups durchführen, um Datenverlust zu vermeiden. Die gesicherten Daten werden auf sicheren Microsoft Azure-Servern gespeichert und können jederzeit wiederhergestellt werden. Das bezieht sich sowohl auf die Betriebssysteme als auch auf die Daten, mit denen wir arbeiten.

Das bedeutet auch, dass beispielsweise versehentlich gelöschte Daten nicht sofort weg sind. Der Papierkorb ist mehrstufig, damit die Daten, je nach Instanz, wiederhergestellt werden können.

targenio setzt auf cloudbasierte Backups

Es gibt bei uns die Richtlinie, keine Daten auf den Endgeräten zu speichern, sondern immer mit der Cloudspeicherung zu arbeiten. Damit kann das Unternehmen sicherstellen, dass keine Daten verloren gehen. Die Einstellungen in der Cloud sind so getroffen, dass die Daten in Europa liegen, um den hiesigen Standards des Datenschutzes zu entsprechen. Darüber hinaus ist festgesetzt, dass Microsoft mehrmals pro Tag Backups erstellt.

Dabei ist es wichtig, dass die Sicherungen georedundant sind. Was das bedeutet? Die Backups sollen nicht am gleichen Ort gespeichert werden wie unsere Arbeitsdaten. Damit ist weitestgehend gewährleistet, dass bei einem regionalen Unglück unsere Daten von einem anderen Ort aus abrufbar sind.

Damit ist unsere Software auf sehr vielen Ebenen vor Löschung oder Verlust sicher und kann bedenkenlos genutzt werden.

Kundenzufriedenheit im Schlaf – mit der Software von targenio

Normalerweise ist Kundenzufriedenheit im Schlaf nur im Kontext mit Betten oder Medikamenten zu verstehen. Am heutigen Weltschlaftag liegt das auch sehr nahe. Aber was machen Leiter im Kundenservice, die nachts keinen Schlaf finden, weil ihre Kunden unzufrieden sind? Mit der Software von targenio bekommen sie Kundenzufriedenheit im Schlaf.

Bis dahin wälzen sie sich unter Umständen im Bett von links nach rechts und wissen nicht, wie sie den steigenden Anforderungen gerecht werden sollen.

Mehr als nur ein Krisenherd in der Nacht

Dabei handelt sich oft nicht nur um eine Seite, die unzufrieden ist. Die eigenen Mitarbeiter haben zu Stoßzeiten keine gute Laune mehr, denn die Aufträge reißen nicht ab – genauso wenig, wie die Überstunden.

Die Bearbeitung der jeweiligen Kundenanfrage dauert zu lang und verringert die Deckungsbeiträge. Es ist vorprogrammiert, dass der CFO unzufrieden ist.

Und vielleicht wird die Beschwerdespirale so groß, dass einige Beschwerden beim CEO ankommen. Das bedeutet unter Umständen Rechtfertigungsnot für den Leiter Kundenservice.

Alles nur ein schlechter Traum

Zum Glück gibt es mittlerweile verlässliche Software, die für Entspannung sorgen und die Krisen über Nacht verpuffen lassen. Mit klaren Prozessen und Strukturen unterstützt targenio das Team „in einer Sprache“ international und zielgerichtet zu kommunizieren.

Die jeweilige Branche ist hier nebensächlich. Von Airlines, über Automotive und Maschinenbau, bis hin zu den Customer Success Managern kann targenio in fast jede Kundenserviceabteilung implementiert werden.

Kundenzufriedenheit lässt sich mit der Software von targenio automatisch verbessern

Im Kundenservice unterstützt targenio anspruchsvolle end to end-Prozesse. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um B2B- oder B2C-Bereiche handelt. Die Bearbeitung basiert auf Vorgängen. Und über die Integration bestehender IT-Systeme automatisiert die Software die Bearbeitung stark.

Dadurch bearbeitet das Team im Kundenservice die Anfragen und Beschwerden effizienter, und antwortet folglich schneller mit spezialisierten Antworten. Was macht Kunden zufriedener als ein positives Kontakterlebnis, bei dem sie sich verstanden und fair behandelt fühlen?

Eine optimierte Kompensation führt beim CFO natürlich zur Freude, denn höhere Deckungsbeiträge im Unternehmen und automatisches Verbuchen auf Kostenträgern vereinfach das Kosten-Controlling.

Der CEO wird nicht mehr mit Kundenanfragen behelligt, und die Mitarbeiter können sich endlich angemessen um ihre Fälle kümmern, und deshalb pünktlich in den Feierabend gehen.

Wir wünschen auf jeden Fall einen guten Schlaf!

Hinweis: Das Bild ist mit KI generiert.

Fliegen ist eine Frage der Technologie – auch auf der ITB Berlin

Die Reiselust der Deutschen ist trotz Krisen und Inflation ungebrochen. Das ist ein Grund zur Freude in der Reisebranche. Gleichzeitig stellt das neue Herausforderungen dar. Viele Airlines mussten in den letzten Jahren ihre Arbeitnehmerstruktur umbauen und können jetzt oft die wiederkehrenden Anfragen nicht optimal abdecken. Damit die Kundenzufriedenheit dennoch ungebrochen bleibt, kann dem Kundenservice eine kluge Technologie den Rücken frei halten.

Laut der Tourismusstudie des ADAC ist die Reisebereitschaft per Flugzeug zwar noch nicht wieder auf dem Stand vor der Pandemie. Es ist aber sichtbar, dass sich der Bereich erholt und der Trend nach oben geht. Das bedeutet eine wiederkehrend hohe Anfrage in der Reisebranche.

In Kombination mit dem Personalmangel bei den Airlines ist das eine explosive Mischung für die Urlaubszeiten 2023. In den letzten Jahren mussten hunderte Flüge gestrichen, und damit ebenso zahlreiche Stellen, werden. Das bedeutet lange Warteschlangen, verlorenes Gepäck und unzufriedene Flugreisende. Für Entlastung könnte unter anderem Technologie sorgen, wenn sie angemessen eingesetzt wird.

Technologie ist ein Teil der Lösung

 

Die größte Reisemesse, ITB, hat den Stellenwert der Technologie bereits erkannt. Im Segment Travel Technology der ITB Berlin präsentieren Anbieter in vier Hallen ihre globalen Vertriebssysteme (GDS), Veranstalterdatenbanken, Reservierungssysteme, Reisebürosoftware und Kalkulationsprogramme.

Damit ist klar: Mit Technologie ist nicht nur die gemeint, die man sehen kann. Gerade die unsichtbare Technologie ist wesentlicher Bestandteil von hoher Kundenzufriedenheit. Effiziente technologische Lösungen sind zunehmend ein entscheidender Faktor für erfolgreiche Geschäftsmodelle der Reisebranche. Da spielt auf jeden Fall auch der Customer Service der Airlines eine große Rolle. Wenn es hakt, wollen die Kunden ihr Unbehagen mitteilen können, und ihr Anliegen schnell und zuverlässig bearbeitet wissen.

Targenio AIR bietet Kundenzufriedenheit

targenio AIR ist die Antwort auf eine effiziente Kundenanfrage. Die Software verbindet alle notwendigen Informationen, wodurch der Kundenservice innerhalb kürzester Zeit mit verständlichen Worten eine passende Lösung präsentieren kann. Das bedeutet ein positives Kontakterlebnis bei den Fluggästen, denn sie fühlen sich verstanden und fair behandelt. Kaum ein anderes Gefühl fördert mehr Vertrauen in ein Flugunternehmen – und damit die Bereitschaft wieder mit der Airline zu reisen.

Unsere Software kann ein Schlüssel für den Spagat zwischen Mitarbeitermangel und hohem Reiseaufkommen sein. Deshalb ist morgen unser Leiter Business Development Thomas Baier auf der ITB Berlin unterwegs und kann jederzeit angesprochen werden.

Daneben ist auch Dr. Fried & Partner, ein unabhängiges Partnerunternehmen von uns, vor Ort und kann bereits erste Fragen zu unserer Software beantworten. 

 

Image: Foto von Jon Tyson auf Unsplash

Künstliche Intelligenz zur Workflowautomatisierung

Mit targenio automatisieren wir Prozesse im Kundenservice; die Grundlage dafür bilden modellierte und mit Regeln unterstützte Workflows. In unserem Beitrag „Prozesse zum Fliegen Bringen“ haben wir uns mit der Automatisierung von Prozessen grundlegend befasst. Auch bei steigender Automatisierung von Prozessen verbleiben Aufgaben, die komplex sind und zur Erledigung menschliche Expertise erfordern. Beispiele dafür sind

  • das Erkennen und Klassifizieren von Kundenfeedback,
  • das Erkennen und Extrahieren von Daten aus unstrukturierten Texten,
  • das Recherchieren in anderen Systemen und Datenquellen und
  • das Treffen von Entscheidungen bei Unsicherheit (z.B. Kulanzentscheidungen).

 

In unserem targenio Machine Learning Lab entwickeln wir gezielt Lösungen mit Maschinellem Lernen, um derart komplexe Aufgaben zu automatisieren und die Mitarbeiter bei ihrer Arbeit für den Kunden zu unterstützen. Unsere virtuelle Kollegin Laura erklärt unseren Ansatz dazu:

https://vimeo.com/1035516464/3a189f930c?share=copy

Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen

Der Begriff KI wird heute inflationär gebraucht und nicht selten verbergen sich hinter dem Buzzword Künstlichen Intelligenzen einfach nur regelbasierte Algorithmen. So werden beispielsweise Chatbots generell dem Themengebiet KI zugeordnet. Wenn ein Bot nur aus vordefinierten (also regelbasierten) Eingabe-Antwort-Paaren besteht, werden die Erwartungen an die Technologie nicht erfüllt. Der Beitrag „Künstliche Intelligenz – Die große Show“ in der Süddeutschen Zeitung betrachtet diese Entwicklung ausführlich.

Mit Künstlicher Intelligenz (KI) werden die Technologien bezeichnet, die Computer befähigen, menschliche Intelligenz nachzuahmen bzw. zu erlangen.

 

 

Zusammenhang DL, ML und KI

Maschinelles Lernen (ML) bezeichnet eine Klasse von Algorithmen, mit denen man Künstliche Intelligenz erlangen kann. Maschinelles Lernen benutzt Algorithmen, um aus großen Datenmengen (Big Data) zu lernen – und so die darin vorhandene Intelligenz zu nutzen.

Deep Learning (DL) ist einer von mehreren ML Algorithmen. Es basiert auf dem Aufbau und der Funktionsweise von biologischen Gehirnen.

Beim überwachten Lernen beispielsweise lernt ein Algorithmus, Eingaben (die Daten) auf ein gewünschtes Ziel (das Label) abbzubilden. Wie genau der angelernte Algorithmus diese Aufgabe dann löst, ist Nebensache. Mit anderen Worten: Maschinelles Lernen automatisiert das Finden von Algorithmen zum Lösen bestimmter Probleme.

Damit verändert sich auch die Art und Weise, wie wir Automatisierungslösungen entwickeln:

 

traditionelle Programmierung vs. Machine Learning

Beim herkömmlichen Programmieren wird eine Abfolge von Regeln (ein Algorithmus) festgelegt, mit der dann aus Daten eine Ausgabe berechnet wird. Beim Maschinellen Lernen kann man sich vorstellen, dass diese Ausgabe selbst ein Algorithmus ist – und zwar ein Algorithmus, der eine bestimmte Aufgabe löst.

 

Auf Basis der ML und DL-Technologie haben wir Lösungen für die Automatisierung von Aufgaben im Kundenservice erstellt, die wir in weiterführenden Blog Beiträgen vorstellen werden.

 

 

Takeaway

  • Mit Maschinellem Lernen lösen wir Aufgabenstellungen, die mit regel-basiertem Programmieren nur sehr schwer oder gar nicht lösbar sind.
  • Im targenio ML Lab entwickeln wir Lösungen, um die Workflowautomatisierung im Kundenservice mit targenio weiter zu optimieren und die Mitarbeiter bei ihrer Arbeit für den Kunden zu unterstützen.